Osterbrauch lebt in Poppenroth weiter

Bild und Text: Lothar Metz

Das traditionelle Klappern zu Ostern hat im Stadtteil Poppenroth weiterhin einen festen Platz im Gemeindeleben. Der Brauch ersetzt die Kirchenglocken, die von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigen.

Unter der Leitung von Malte Kröckel, Ambros Müller  und Franz Hartmann beteiligten sich in diesem Jahr mehr als vierzig Kinder. Bereits am Karfreitag Morgen um 6 Uhr zogen sie durch die Straßen und kündigten mit ihren Klappern das Morgengebet an.

Am Karsamstag setzen die Kinder die Tradition fort und gehen von Haus zu Haus. Für ihren Einsatz werden sie mit Süßigkeiten und kleinen Geldbeträgen belohnt. Gleichzeitig überbringen sie den Bewohnerinnen und Bewohnern ihre Ostergrüße.

Das große Engagement der Kinder zeigt: Dieser lebendige Brauch wird auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Osterzeit in Poppenroth bleiben.

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